Die Oktogonkirche

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Die Grundsteinlegung für die ursprünglich zum Rittergut gehörende Kirche im barocken Stil war am 26.04.1786; zwei Jahre später wurde sie eingeweiht. Die Kirche gelangte 1934 durch Übertragung des Gutes auf die Braunschweig-Stiftung in deren Besitz und wurde 1994 wieder rückübereignet.
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Nachdem die Kirche 40 Jahre nicht nutzbar war, wurde sie mit Mitteln der Braunschweig-Stiftung umfangreich saniert und im Oktober 2002 wieder eingeweiht. Sie dient als Kirche und Raum für Feste, Vorträge und musikalische Darbietungen für bis zu 120 Personen. Einige wenige Gottesdienste sowie Trauungen finden jedoch weiterhin im Gotteshaus statt.

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Für die kommenden Jahre ist die Restaurierung und der Wiedereinbau der momentan ausgelagerten wertvollen Orgel vorgesehen. Der damalige Einbau in die Kirche erfolgte im Jahre 1790 von Orgelbauer Daniel Boden aus Helmstedt.

Außenansicht

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Das an der Kirchstraße stehende Kirchengebäude ist als ein Zentralbau auf oktogonalem Grundriss mit doppelt gewalmtem Dach und offener Laterne konzipiert. Der Sockel des Gebäudes besteht aus Sandsteinquadern, darauf wird die Verarbeitung von Bruchsteinen vermutet. Es gibt eine weitere Besonderheit des Kirchenbaus - von außen achteckig, im Innenraum rund.
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Die Kirche war einst insgesamt von einem Schulgarten umgeben, in deren unmittelbarer Nähe sich auch das Schulhaus befand. Beide Gebäude prägen noch heute das außergewöhnliche Ortsbild von Üplingen.
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Bildnis an der Fassade mit den Initialen des Drosts Wahnschaffe